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Neue Studie: 82 Prozent der Deutschen lehnen die Kopfpauschale ab
Die Mehrheit der Bevölkerung und ein Großteil der Ärzte in Deutschland sieht im Gesundheitswesen die Lasten ungerecht verteilt. Eine deutliche Mehrheit von 82 Prozent der Bevölkerung lehnt einkommensunabhängige Zusatzbeiträge - also eine Kopfpauschale - ab.
Ob die von Schwarz-Gelb beschlossene Kopfpauschale die Finanzierung des Gesundheitssystems in Zukunft sicherstellt, sehen die meisten Deutschen skeptisch. Dies sind die Kernergebnisse des Gesundheitsreport 2010, den das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Finanzdienstleisters MLP erstellte.
71 Prozent der Bevölkerung sind der Ansicht, dass die steigenden Gesundheitskosten ungerecht verteilt sind. Unter den Ärzten vertreten 74 Prozent diese Meinung. Insbesondere die Versicherten werden zu stark belastet, darüber sind sich zwei Drittel der Bevölkerung und mehr als die Hälfte der Ärzteschaft einig.
Die Gesundheitspolitik der Bundesregierung sehen die Meisten kritisch: 61 Prozent der Bevölkerung und 73 Prozent der Ärzte haben "keinen guten Eindruck." Konkreter: ob die Finanzierung durch die schwarz-gelbe "Gesundheitsreform" sichergestellt wird, bezweifeln 75 Prozent der Befragten.
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