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Köpfe gegen Kopfpauschale



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Gesundheitsminister Rösler will die Kopfpauschale durchboxen. Es wird also ernst. Es geht nicht mehr um Modelle, sondern um harte Fakten – es geht um unsere Gesundheit und um unser Geld. Rösler will, dass der Arbeitgeberbeitrag eingefroren wird. Das bedeutet: Die Versicherten sollen künftig alle Kostensteigerungen allein bezahlen – und dies mit "pauschalen Zusatzbeiträgen". Rösler will also die Kopfpauschale einführen.

 

Das Aktionsbündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale“ macht gegen die ungerechten Rösler-Pläne mobil. Wir wollen die gleichen Beiträge von den Arbeitgebern – volle Parität! Wir wollen die solidarische Finanzierung ausweiten und gute Leistungen für alle. In Zukunft Bürgerversicherung. Kopfpauschale stoppen. Mach mit! Dein Kopf zählt.

 

So kannst du mitmachen: Auf dieser Seite kannst Du Dich mit Deiner Meinung für ein gerechtes Gesundheitssystem einsetzen und Deinen Kopf gegen die Kopfpauschale stellen.

 

Außerdem sammelt das Bündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" Unterschriften gegen die Pläne der Bundesregierung. Lade unseren Aufruf (pdf) oder unseren Flyer (pdf) herunter, beide dienen auch als Unterschriftenliste! Im Download-Bereich findest Du alle Medien zur Kampagne auch aktuelle Plakate und die neue Informationsbroschüre. Hier geht's zum Download-Bereich.

 

Im Oktober startet das Bündnis eine Online-Petition an den Bundestag. Hier kannst Du Dich vormerken lassen.

 

Je mehr mitmachen, desto mehr können wir erreichen! Du kannst Deinen Freunden und Bekannten von der Kampagne erzählen, ob über Facebook, StudiVZ, MeinVZ oder Twitter. Benutze die folgenden Links dazu. Mit dem Link "Empfehlen" kannst auch per E-Mail die Kampagne durch Weitererzählen unterstützen.

Empfehlen

Die aktuellen Pläne der Bundesregierung bedeuten nichts anderes als der Ausstieg aus der Solidarität: durch pauschale Zusatzbeiträge und das Einfrieren des Arbeitgeberanteils.

 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat deshalb die Initiative ergriffen und zu einem Aktionsbündnis unter dem Titel "Köpfe gegen Kopfpauschale" aufgerufen.

 

"Köpfe gegen Kopfpauschale" ist ein Bündnis von DGB und Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Frauen- und Jugendverbänden, Migrantenverbänden sowie Ärzte-Organisationen, gesundheitlichen Interessenvertretungen und Online-Kampagnendiensten. Ein Bündnis, das allein durch seine Mitglieder über ein Potenzial von mehr als 25 Millionen Bürgerinnen und Bürgern verfügt.

 

Unser Gesundheitssystem braucht Reformen. Die schwarz-gelben Pläne sind keine Lösung. Die pauschalen Zusatzbeiträge und das Einfrieren der Arbeitgeberanteile kündigen die solidarische Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung auf.

 

Unser Gesundheitssystem braucht mehr Solidarität – dafür setzen sich der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Bündnispartner mit ihrer Kampagne "Köpfe gegen Kopfpauschale" ein.

 

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stellt die gesundheitliche Versorgung von ca. 85 Prozent der Bevölkerung sicher und wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam getragen. Die Belastung der Arbeitnehmer wurde bereits durch Maßnahmen wie die Praxisgebühr oder Zuzahlungen vergrößert.

 

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler und die Bundesregierung planen, pauschale Zusatzbeiträge in beliebiger Höhe zuzulassen – einer einkommensunabhängigen Abgabe zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Verkäuferin oder ein Rentner müsste dann den gleichen Beitrag zahlen wie zum Beispiel ein besserverdienender Abteilungsleiter.

 

Die Regierungskoalition will den Arbeitgeberanteil der Beiträge einfrieren – dies bedeutet das Ende der Solidarität im Gesundheitssystem. Nach diesen Plänen müssten Arbeitnehmer in Zukunft alle Kostensteigerungen alleine bezahlen – das ist ungerecht! 

 

Für einen Geringverdiener mit einem Einkommen von 1.000 Euro entspricht der Systemwechsel einer Beitragserhöhung von 84 Prozent! Der vorgeschlagene „Sozialausgleich“ macht aus denjenigen, die sich die Kopfpauschale nicht leisten können, Bittsteller. Durch eine Bedürftigkeitsprüfung droht Rentnerinnen und Rentnern, Empfängern von kleinen und mittleren Einkommen eine ähnliche Stigmatisierung wie bei  Hartz IV.

 

Es geht besser und gerechter! Das Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ setzt sich für ein solidarisches Gesundheitssystem ein.

 

Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zur solidarischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung beitragen.

 

Wir wollen, dass die Sonderbelastungen für Arbeitnehmer ein Ende haben.

 

Wir wollen einen solidarischen Lastenausgleich zwischen allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Arbeitgebern.

 

Die Private Krankenversicherung muss in den Lastenausgleich einbezogen werden.


Weitere Informationen und Links