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Köpfe gegen Kopfpauschale



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Bündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale" setzt Unterschriften-Aktion fort

Das vom Deutschen Gewerkschaftsbund ins Leben gerufene Bündnis "Köpfe gegen Kopfpauschale“ setzt seine Informationskampagne gegen die von der Koalition beschlossene Gesundheitsreform fort.

 

Das Bündnis konnte mit dazu beitragen, dass die Kopfpauschale die 70 Mio. Versicherten nicht sofort zum 1.1.2011 getroffen hat. Dennoch hat die Bundesregierung beschlossen, dass die Versicherten künftig alle Kostensteigerungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung allein und in Form von Kopfpauschalen bezahlen sollen. Es bleibt aber noch Zeit, dies zu vermeiden.

 

Unser Ziel ist es, die Kopfpauschale zu kippen, bevor sie uns trifft.

Mitmachen

Bei Klick auf das Bild vergrößerte Ansicht zum Ausdrucken.

Die Unterschriften-Aktion wird fortgesetzt: Das Bündnis ruft mit einem aktuellen Aufruf weiter gegen die Kopfpauschale auf. Wir bitten sehr herzlich um Eure Unterstützung.  

 

Zu diesem Zweck kannst Du unseren Aufruf (pdf) herunter laden, der auch als Unterschriftenliste dient.

 

Im Download-Bereich findest Du alle Medien zur Kampagne, darunter auch die Plakate und eine Informationsbroschüre. Hier geht's zum Download-Bereich.

 

Auf dieser Seite kannst Du Dich mit Deiner Meinung für ein gerechtes Gesundheitssystem einsetzen und Deinen Kopf gegen die Kopfpauschale stellen.  

 

Du kannst Deinen Freunden und Bekannten von der Kampagne erzählen, ob über Facebook, StudiVZ, MeinVZ oder Twitter. Benutze die folgenden Links dazu. Mit dem Link "Empfehlen" kannst auch per E-Mail die Kampagne durch Weitererzählen unterstützen.

Die Kampagne

"Köpfe gegen Kopfpauschale" ist ein Bündnis von DGB und Gewerkschaften, Wohlfahrts- und Sozialverbänden, Frauen- und Jugendverbänden, Migrantenverbänden sowie Ärzte-Organisationen, gesundheitlichen Interessenvertretungen und Online-Kampagnendiensten. Ein Bündnis, das allein durch seine Mitglieder über ein Potenzial von mehr als 25 Millionen Bürgerinnen und Bürgern verfügt.

 

Unser Gesundheitssystem braucht Reformen. Die schwarz-gelbe Politik ist keine Lösung. Die pauschalen Zusatzbeiträge und das Einfrieren der Arbeitgeberanteile kündigen die solidarische Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung auf.

 

Unser Gesundheitssystem braucht mehr Solidarität – dafür setzen sich der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Bündnispartner mit ihrer Kampagne "Köpfe gegen Kopfpauschale" ein.

 

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) stellt die gesundheitliche Versorgung von ca. 85 Prozent der Bevölkerung sicher und wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam getragen. Die Belastung der Arbeitnehmer wurde bereits durch Maßnahmen wie die Praxisgebühr oder Zuzahlungen vergrößert.

 

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler und die Bundesregierung planen, pauschale Zusatzbeiträge in beliebiger Höhe zuzulassen – einer einkommensunabhängigen Abgabe zur Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Verkäuferin oder ein Rentner müsste dann den gleichen Beitrag zahlen wie zum Beispiel ein besserverdienender Abteilungsleiter.

 

Die Regierungskoalition hat den Arbeitgeberanteil der Beiträge eingefroren – dies bedeutet das Ende der Solidarität im Gesundheitssystem. So müssen Arbeitnehmer in Zukunft alle Kostensteigerungen alleine bezahlen – das ist ungerecht! 

 

Für einen Geringverdiener mit einem Einkommen von 1.000 Euro entspricht der Systemwechsel einer Beitragserhöhung von 84 Prozent! Der sogenannte „Sozialausgleich“ macht aus denjenigen, die sich die Kopfpauschale nicht leisten können, Bittsteller. Durch eine Bedürftigkeitsprüfung droht Rentnerinnen und Rentnern, Empfängern von kleinen und mittleren Einkommen eine ähnliche Stigmatisierung wie bei  Hartz IV.

 

Es geht besser und gerechter! Das Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ setzt sich für ein solidarisches Gesundheitssystem ein.

 

Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zur solidarischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung beitragen.

 

Wir wollen, dass die Sonderbelastungen für Arbeitnehmer ein Ende haben.

 

Wir wollen einen solidarischen Lastenausgleich zwischen allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Arbeitgebern.

 

Die Private Krankenversicherung muss in den Lastenausgleich einbezogen werden.


Weitere Informationen und Links